Was ist XML?

XML steht in der Informatik für Extensible Markup Language (dt. erweiterbare Auszeichnungssprache). XML wird vorwiegend als Format zum Datenaustausch und zur strukturierten Speicherung von Informationen verwendet. Ähnlich wie bei HMTL handelt es sich bei XML um eine hierarchisch aufgebaute Auszeichnungssprache. Das heißt, dass die Sprache dazu dient, einzelne Daten zu strukturieren und ihre Eigenschaften zu beschreiben. Ein roter VW-Golf könnte in XML beispielsweise als Auto von VW des Typs Golf mit der Eigenschaft Rot charakterisiert werden.

Wofür steht das X in XML?

Die Sprache XML ist extrem flexibel und abstrakt formuliert. Dabei sieht die Grundkonzeption von XML vor, dass durch Hinzufügen von erweiterten Spezifikationen für spezielle Aufgaben angepasste Dialekte von XML entwickelt werden können. Ein Hinweis auf diese erweiterten Spezifikationen wird den Daten dann einfach vorangestellt.

Bekannte Beispiele für XML-Dialekte sind:

  • SVG zur Beschreibung von Vektorgrafiken
  • XHTML (Nachbau von HTML in XML)
  • ODF (Speicherformat u. a. von Open Office, Libre Office etc.)
  • MathML zur Beschreibung mathematischer Formeln

Welches sind die Vorteile von XML?

XML-Dateien sind einfache Text-Dateien und können mit jedem Texteditor geöffnet werden. Laut Standard müssen die Spezifikationen für einen Dialekt zusammen mit den Daten zugänglich sein. Daher besteht nicht die Gefahr, dass die Daten später irgendwann einmal nicht mehr interpretiert werden können. XML-Dateien können aufgrund ihrer Struktur sowohl von Computern als auch von Menschen gelesen werden.

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