Was ist WYSIWYG?

Das Akronym „WYSIWYG“ steht für den englischen Satz „What You See Is What You Get“, der auf Deutsch so viel bedeutet wie „Was du siehst, ist, was du bekommst“. Damit wird ein Eingabeprinzip bezeichnet, welches heute vor allem im Bereich des Webdesigns von großer Bedeutung ist. So ist bei der Programmierung und Gestaltung der Website bereits zu sehen, wie diese später im Internet-Browser dargestellt wird. Damit haben auch Menschen, die Auszeichnungssprachen wie HTML oder PHP nicht beherrschen, die Möglichkeit, Webdesigns zu erstellen und Inhalte in Websites einzupflegen.

WYSIWYG-Editoren gibt es von verschiedenen Entwicklern. Neben kostenpflichtiger, proprietärer Software gibt es auch leistungsfähige Open-Source-Anwendungen, die kostenfrei genutzt werden können.

Warum WYSIWYG nutzen?

Das WYSIWYG-Prinzip empfiehlt sich für jeden, der Websites oder Dokumente einfach, schnell und komfortabel erstellen möchte. Für einfache Designs und Layouts reichen die meisten WYSIWYG-Editoren aus. Soll beispielsweise eine Website aber einzigartig in der Gestaltung sein oder die volle Kontrolle über den Quellcode in der Hand des Designers liegen, muss auf WYSIWYG eher verzichtet werden. Gerade bei häufigen Änderungen in der Seite kommt es bei WYSIWYG-Programmen zudem oft zu fehlerhaften Codes.

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