Was bedeutet WWW?

WWW ist ein Akronym und steht für die englischsprachige Bezeichnung „World Wide Web“. Übersetzt heißt dies so viel wie „das weltweite Netz“. Im engeren Sinne ist das World Wide Web ein Teilgebiet des Internets. Aufgrund der überragenden Bedeutung des World Wide Webs wird der Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch jedoch oft mit dem Internet gleichgesetzt.

Ziel des World Wide Webs war es bei seiner Entwicklung, Informationen weltweit zugänglich zu machen und inhaltlich miteinander zu verknüpfen. Zur Anzeige des WWW wird als Software ein Web-Browser benötigt. Weitere bekannte Dienste des Internets wie E-Mails oder das heutzutage wenig verwendete Telnet gehören nicht zum Word Wide Web.

Welche technischen Merkmale machen das World Wide Web aus?

Das WWW basiert auf dem Übertragungsprotokoll HTTP (/HTTPS), das für den Verbindungsaufbau des Browsers mit einem Server verantwortlich ist. Die Darstellung der Inhalte erfolgt im Browser über die Beschreibungssprache HTML. Jedes Dokument im WWW erhält eine eindeutige Adresse, mit der es weltweit angesprochen werden kann. Dadurch sind mittels Verknüpfungen in einem Text ohne großen Aufwand Querverweise zu anderen Inhalten möglich.

Das WWW definiert sich technisch gesehen also über folgende Punkte:

  • HTTP als Übertragungsprotokoll
  • Beschreibungssprache HTML
  • Hyperlinks (inhaltliche Querverweise)
  • eindeutige Adressen für einzelne Dokumente (URLs)

Wann und wo wurde das WWW erfunden?

Als Vater des World Wide Webs gilt allgemein Tim Berners-Lee, der 1989 im europäischen Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz arbeitete und nach einem Weg suchte, unkompliziert Forschungsergebnisse zu veröffentlichen und diese anderen Forschungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen.

Wer legt die Regeln für das World Wide Web fest?

Die meisten offenen Standards des Word Wide Webs koordiniert das Industriekonsortium W3C, in dem sich führende IT-Firmen zusammengeschlossen haben. Das W3C beobachtet und steuert im gewissen Masse die Entwicklung des Netzes. Dafür veröffentlicht es in unregelmäßigen Zeitabständen sogenannte Empfehlungen für die jeweiligen Spezifikationen. Diese sind für sich genommen nicht bindend, werden aber überwiegend von den Mitgliedsfirmen nach und nach umgesetzt. Prominente Ausnahme stellt die Programmiersprache Javascript dar, deren Entwicklung nicht vom W3C gesteuert wird.

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