Die zweite Version des Internets

Als Version 2.0 wird in der Programmierung von Software eine weiterentwickelte Software bezeichnet. Beim Web 2.0 geht es jedoch nicht darum, dass neue Technologien entwickelt wurden. Vielmehr ist hiermit gemeint, dass sich die Nutzung des Mediums Internet verändert hat. Sowohl das Angebot im Web als auch die Nutzung der Konsumenten hat sich grundlegend verändert.

Merkmale von Web 2.0

Grundlegend gilt, dass für den Nutzer beim Web 2.0 Interaktivität und Zusatznutzen im Vordergrund stehen. Beim Web 1.0 stand hingegen lediglich die Informationsbeschaffung im Vordergrund. Ob eine Webseite als Web 2.0 bezeichnet werden kann, lässt sich anhand einiger typischer Merkmale feststellen:

  • Kommunikation ist wesentlicher Bestandteil (Beispiel: Soziale Netzwerke)
  • nicht der Anbieter sorgt für den Inhalt der Webseite, sondern die Nutzer tun dies (Beispiel: Bewertungsportale)
  • Das Angebot lebt von der gemeinschaftlichen Interaktion, der sogenannten kollektiven Intelligenz (Beispiel: Wikipedia)
  • Abbau von Barrieren zwischen Anbieter und Kunden durch leichte Kommunikation

Des Weiteren zeichnen sich Web 2.0 Angebote ebenso durch ihre besondere Benutzerfreundlichkeit aus. Damit möglichst viele Nutzer an einem Angebot teilhaben können, müssen sie leicht verständlich und einfach zu bedienen sein. Zentrale Rolle spielt allerdings in erster Linie die Interaktion durch den Nutzer.

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