Was ist ein virtueller Server?

Jede Internetseite wird von einem Server in einem Rechenzentrum ausgeliefert und vom Browser des Anwenders empfangen und dargestellt. Dabei steht der Begriff Server in der IT-Technologie sowohl für die Hardware als auch für die Software, die für die Auslieferung von Daten verantwortlich ist. Bei einem virtuellen Server teilen sich mehrere Anbieter von Internetseiten die zur Verfügung stehende Hardware, nutzen aber den eigenen separaten Software-Server.

Worin unterscheidet sich ein virtueller Server von anderen Servervarianten?

Eine Serversoftware kann mehrere verschiedene Internetseiten von verschiedenen Anbietern ausliefern. Hierzu werden die Bereiche, auf die die verschiedenen Anbieter Zugriff haben, streng voneinander abgeschottet. Zentrale Funktionen des Softwareservers werden gemeinsam genutzt. Diese Variante nennt sich „Shared Server“. Betreibt der Anbieter hingegen einen realen Server, dann nutzt er individuelle Hardware und individuelle Software. Ein realer Server wird in der Vermarktung auch als dedizierter Server bezeichnet.

Daraus ergibt sich folgende Abgrenzung der möglichen Servervarianten: – Shared Server: gemeinsam genutzte Hard- und Software – Virtueller Server: gemeinsam genutzte Hardware, individuelle Software – Dedizierter (realer) Server: individuelle Hard- und Software

Welche Vorteile bietet ein virtueller Server?

Gegenüber einer Shared Server-Lösung bietet ein virtueller Server einem Anbieter von Internetseiten mehr Einstellungs- und Konfigurationsmöglichkeiten. Die zu erwartenden laufenden Kosten sind jedoch im Allgemeinen niedriger, als die für den Betrieb eines dedizierten Servers. Fehlende Software kann auf einem virtuellen Server nachinstalliert werden. Zudem ist es möglich, dem Angebot eine eigene IP-Adresse zuzuordnen, was Voraussetzung für verschiedene Dienste im Internet ist.

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