Was ist CSS (Cascading Style Sheets)?

Allgemein formuliert legt ein Stylesheet in der Informationstechnologie die konkrete Darstellung einer Datenausgabe fest. Bei Internetseiten sind dies meist Cascading Style Sheets. Das heißt vereinfacht gesagt: In den CSS bestimmt der Programmierer einer Internetseite, wie groß beispielsweise die Schrift eines Fließtextes sein und welche Farbe er haben soll. Stylesheets sind also Formatvorlagen.

Welche Vorteile haben Stylesheets?

Grundidee bei der Verwendung von Stylesheets ist die Trennung von Dateninhalten und deren Ausgabeform. Zur Bestimmung der Dateninhalte dient im Internet HTML. HTML markiert zum Beispiel auf einer Internetseite, welcher Text als Hauptüberschrift interpretiert werden soll. Ob diese dann in Rot oder in Grün auf dem Bildschirm ausgegeben werden, legt hingegen das CSS fest.

Daraus ergibt sich eine Reihe an Vorteilen: – Schnellere Updates des Layouts – Möglichkeit zur dynamisch angepassten Ausgabe je nach Anzeigegerät (Fernseher, Smartphone etc.) – Bessere Maschinenlesbarkeit der Internetseite (wichtig für Suchmaschinen, Assistenzsysteme für Behinderte etc.) – Leicht wartbarer Quellcode

Wer bestimmt die Entwicklung von CSS?

Cascading Style Sheets werden vom World Wide Web Consortium (W3C) entwickelt. Diesem Industriekonsortium gehören alle großen und relevanten Marktteilnehmer an. In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht das W3C Entwürfe einer neuen Version der Beschreibungssprache. Um den nicht bindenden Charakter der Spezifikationen zu unterstreichen, nennt das W3C diese selbst „Empfehlungen“.

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