Was sind Stockfotos?

Im Gegensatz zur Auftragsfotografie, bei der ein Foto gezielt bestellt wird, sind Stockfotos ohne Abnehmer vorproduzierte Fotos. Fotografen oder Bildagenturen bauen sich so ein Fotoarchiv auf, aus dem ein späterer Kunde ein passendes Bild auswählen kann. Der Begriff „Stock“ kommt aus dem Englischen und heißt in diesem Zusammenhang so viel wie „Lager“.

Woher können Stockfotos bezogen werden?

Traditioneller Anlaufpunkt für Stockfotos sind die großen, etablierten Bildagenturen. Corbis, Getty Images oder die französische Sipa Press verfügen über die berühmtesten Pressefotos in ihrem Stock. Mit Aufkommen des Internets sind neue Agenturen hinzugekommen, auf denen jeder seine Fotos vermarkten kann. Der bekannteste Vertreter ist hier wohl Fotolia.

Wie funktioniert das Auswählen von Stockfotos?

Die Bildagenturen verschlagworten die Fotos und ordnen sie bestimmten Kategorien zu. Dies können beispielsweise „Arbeitswelt“, „Wohnen“ oder „Familie“ sein. Ein Interessent sucht dann aus den Themenbereichen ein Bild aus, das seine Zwecke richtig illustriert.

Wer darf Stockfotos anbieten?

Grundsätzlich jeder, der die Rechte auf die angebotenen Fotos besitzt. Das sind in aller erster Linie die Fotografen. Diese können aber die Vertriebsrechte auch an Agenturen abtreten, die die Bilder dann im Auftrag oder auf eigene Rechnung anbieten dürfen.

Mehr über die Grundlagen des Internets: