Pay-Per-Click-Anzeigen werden 2006 im Marketing-Mix vieler Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen. Das geht aus einer Online-Umfrage von MIVA unter 113 Direktkunden und Online-Marketing-Agenturen in Deutschland im Dezember 2005 hervor.

Laut der Umfrage geben über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) an, dass Pay-Per-Click-Marketing für sie in 2006 als Vertriebsinstrument an Bedeutung gewinnnen wird. Für 40 Prozent bleibt der Stellenwert gleich und nur für vier Prozent der von MIVA befragten Marketing-Entscheider wird Pay-Per-Click als Vertriebsinstrument eher unwichtiger.

Die zunehmende Bedeutung von Pay-Per-Click-Marketing spiegelt sich laut der Online-Umfrage auch in den entsprechenden Budgets wider. So planen 27 Prozent der Befragten eine Steigerung des Vorjahresbudgets für Pay-Per-Click-Kampagnen um insgesamt mehr als 50 Prozent. Zwölf Prozent planen eine Steigerung des Vorjahresbudgets um 25 bis 49 Prozent und jeder Zehnte eine Steigerung um zehn bis 24 Prozent. Dass der Pay-Per-Click-Markt weiter stark wächst, bestätigen auch die Prognosen von Forrester Research. Demnach steigen die Ausgaben für Suchmaschinenmarketing in Deutschland von 165 Millionen Euro in 2004 auf 399 Millionen Euro in 2010. Dann werden knapp ein Viertel der gesamten Ausgaben für Online-Werbung in Deutschland auf Suchmaschinenmarketing entfallen.

Als wichtigstes Ziel von Pay-Per-Click-Kampagnen in 2006 definieren mehr als zwei Drittel (69 Prozent) eine Steigerung der Abverkäufe in ihren Internet-Shops. Als zweitwichtigstes Ziel nannte die Hälfte (51 Prozent) der von MIVA befragten Kunden eine Traffic-Steigerung. Und auch der Brandingeffekt von Pay-Per-Click-Kampagnen ist von Bedeutung: 39 Prozent der von MIVA Befragten möchten mit Pay-Per-Click-Anzeigen das Unternehmen beziehungsweise die Marke bei potenziellen Kunden bekannt machen.

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