Was ist ein Iframe?

Der Iframe ist ein quadratisches HTML-Element. Er kann an beliebiger Stelle in einer Internetseite eingebettet werden. Über einen Iframe können wie über ein kleines integriertes Browserfenster Inhalte von anderen Internetseiten eingebunden werden. Ist der Inhalt zu groß für den Iframe, lassen sich bei Bedarf Scrollleisten anzeigen.

Wer nutzt Iframes?

Die angezeigten Inhalte eines Iframes können von der eigenen Seite stammen. Für diesen Fall gibt es aus technischer Sicht jedoch sinnvoller Umsetzungen. Die Stärke der Iframes ist es, Inhalte fremder Anbieter in die eigene Seite zu übernehmen. YouTube verwendet beispielsweise für seinen eingebetteten Videoplayer einen Iframe, den der Anwender in sein Angebot einbinden kann. Auch einige Werbenetzwerke bedienen sich der Technik.

Wie unterscheidet sich ein Iframe von anderen Einbindungsmethoden?

Hauptmerkmal eines Iframes ist eine Sicherheitsvorkehrung. Fremde Seiten, die über einen Iframe eingebunden sind, können nicht auf die einbindende Seite mit technischen Methoden zugreifen. Sie ist also geschützt.

Worauf ist bei der Einbindung eines Iframes aus rechtlicher Sicht zu achten?

Die Einbindung fremder Inhalte in die eigene Seite berührt insbesondere Aspekte des Urheberrechts und der Haftung. Ohne Erlaubnis des Rechteinhabers dürfen keine fremden Inhalte in einer Internetseite eingebunden werden. Um nicht für Rechtsverstöße fremder Anbieter haftbar gemacht zu werden, ist es zu vermeiden, sich diese „zu eigen“ zu machen. Fremde Inhalte sollten als solche immer gut zu erkennen sein.

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