Was ist Double-Opt-In?

Das Double-Opt-In-Verfahren ist eine Methode, die in Deutschland von Werbebetreibenden eingehalten werden muss, um Newsletter per Email versenden zu dürfen. Wird dieses Verfahren nicht eingehalten, besteht die Gefahr, eine Abmahnung zu bekommen.

Wie funktioniert Double-Opt-In?

Wenn ein Interessent für einen Newsletter seine E-Mail-Adresse bei dem Anbieter einträgt, bekommt er zunächst eine E-Mail, die einen Bestätigungslink enthält. Der Interessent muss innerhalb einer vorgegebenen Zeit (häufig 48 Stunden) diesen Link anklicken und dadurch explizit bestätigen, dass er seine E-Mail-Adresse tatsächlich selbst in den Verteiler eingetragen hat (und nicht etwa ein Fremder, der sich einen Scherz erlauben wollte). Auf diese Weise bestätigt er, dass er zukünftig (Werbe-)Mails des jeweiligen Anbieters erhalten möchte. Erfolgt der Klick auf den Link nicht, wird im Folgenden auch kein Newsletter zugestellt.

Welche Konsequenzen hat Double-Opt-In?

Einerseits kann durch dieses Verfahren das Versenden von Spam etwas reduziert werden, da Anbieter in Deutschland Werbemails nur bei Einsatz dieses Verfahrens versenden dürfen. Andererseits sind Konsumenten im Internet häufig gemütlich, sodass jeder Klick zu viel eine Hürde für das Marketing darstellt. Neben dem Schutz privater Internetnutzer liegt jedoch ein weiterer Vorteil des Double-Opt-In darin, dass die Qualität der Adressliste erhöht wird, da nur gültige E-Mail-Adressen bzw. Empfänger mit potenziellem Interesse in den Newsletter-Verteiler aufgenommen werden.

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