Definition „Branding“: Eine moderne Form der Marktpolitik

Der Begriff Branding wurde im deutschsprachigen Raum erstmals 2006 von der DEBA definiert. Das (Employer) Branding ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, die nicht nur das Ziel der Identitätsstiftung, sondern darüber hinaus eine extern wirksame Positionierung und Darstellung als attraktiver und glaubwürdiger Handelspartner bzw. Arbeitgeber verfolgt.

Welche Formen des Brandings gibt es?

Neben dem Employer Branding ist auch das sogenannte Corporate Branding verbreitet. Dieser Begriff bezeichnet den Einsatz und Aufbau von Marken (engl. „brand“ = „die Marke“), um Unternehmen bzw. deren Produkte zu profilieren und damit eine Steigerung des Unternehmenswerts zu erzielen.

Welches Ziel verfolgt Branding?

Im Vordergrund steht beim Branding stets der Aufbau der Reputation eines Unternehmens bzw. derer Marken. Der Wert einer Marke wird dabei mit Reputation gleichgesetzt. Ist die Reputation hoch, so ist auch der Wert der Marke hoch. Mindert sich die Reputation einer Marke, so sinkt auch deren Wert. Durch Branding steigt zunächst der immaterielle Wert einer Marke, das heißt, die Marke wird populärer, das Kundenvertrauen wächst.

Einige Marken erreichen hierdurch sogar einen gewissen Kultstatus. Damit erhöht sich entsprechend auch die Wahrscheinlichkeit, mit der jeweiligen Marke Geld zu verdienen, wobei Umsatz und Branding zunächst in keinem unmittelbaren Verhältnis zueinander stehen.

Mehr zum Thema Marketing: